Über mich

Mein Name ist Fabian. Ich wohne mit meiner Frau und unseren Hunden im schönen Weisslingen. Derzeit arbeite ich in einem Grosskonzern als Abteilungsleiter und absolviere die Ausbildung zum Yogalehrer an der Yoga University Villeret. Meine Hobbys sind nebst dem Yoga, Reisen, Rennradfahren, Lesen, Handpanspielen und Fotografieren.

Wie kam ich zum Yoga:
In der Zeit als ich noch nicht Yoga praktiziert habe, hat sich mein Leben immer im Extrembereich bewegt. Job oder Hobby, was auch immer ich angepackt habe, wurde mit überdurchschnittlichem Elan ausgeführt. Meistens in einer Intensität, bei welcher ich den Kontakt zu mir selbst verloren und meine Energieressourcen weit aufgebraucht habe. Bis im Jahr 2007 habe ich viel Zeit im Motorradrennsport verbracht. Dadurch habe ich mir einige Verletzungen zugezogen, die sich später als meine täglichen Begleiter entpuppten und dadurch sind sogar diverse Begleiterscheinungen entstanden.

Die Schmerzen intensivierten sich, die Beweglichkeit verringerte sich und dadurch nahm ich eine Schonhaltung ein. All dies beeinträchtigte mein Leben. Durch immer weniger werdende Körperaktivität lies auch das Übergewicht nicht lange auf sich warten. Nach der Zeit des Motorradrennsports investierte ich die verfügbare Zeit für das Reisen, für Freunde, aber mehrheitlich in die Arbeit und im berufsbegleitendem Studium und in Weiterbildungen. Ich hatte ein neues Ziel vor Augen; auf dem Berufsweg Karriere zu machen. Wie im Rennsport betrieb ich meine neue Leidenschaft, Arbeit und Studium, mit überdurchschnittlichem Elan und investierte, bis auf ein wenig Privatleben, alle meine Ressourcen in dieses neue Ziel. Die Investitionen zeigten sich schnell und meine Karriere setzte voran. Innerhalb von ein paar Jahren erreichte ich über ein paar Zwischenschritte die obere Managementebene. Ich dachte vorerst, alles damit erreicht zu haben und fühlte mich glücklich. Ob ich es heute als „glücklich“ bezeichnen würde, bestreite ich. Denn, was heisst glücklich zu sein? Sind wir wirklich so gut mit uns selbst im Kontakt, dass wir in der heutigen Zeit noch wissen, was es heisst glücklich zu sein? Oder, sind es nicht eher temporäre Glücksgefühle, welche sich aufgrund dem Erreichten bemerkbar machen? Ich möchte es nicht als Erfolg bezeichnen, denn auch dabei streiten sich die Gemüter und jeder hat dabei eine andere Sichtweise. Diese Funktion habe ich über fünf Jahre ausgeübt. Ich habe für diesen Job gelebt und mein Leben vollumfänglich darauf ausgerichtet. Leider musste ich feststellen, dass ich den Kontakt zu mir und meinen Mitmenschen komplett verloren hatte. Ich war an einem Tiefpunkt in meinem Leben angekommen. Eigentlich, so weit oben und doch so tief.

Meine körperlichen Beschwerden machten sich stärker als je zuvor bemerkbar. Durch die mangelnde Bewegung sowie das ganze Ungleichgewicht hatte ich mittlerweile ein starkes Übergewicht erlangt. Ich kam an den Punkt, an dem ich mein Leben komplett neu überdenken sowie umstrukturieren musste. Somit kam ich mit Yoga in Kontakt. Anfangs war ich ziemlich abgeneigt und konnte mich nur schwer ermutigen, meine erste Probelektion zu arrangieren. Nicht desto trotz….Gesagt, getan. Ich praktiziere Yoga bis heute in einem sehr gesunden Mass.

Was bewirkte Yoga bei mir:

Durch Atemübungen, körperliche Bewegungsformen sowie Meditation, welches alles im Yoga enthalten ist, konnte ich wieder Schritt für Schritt zu mir finden. Meine körperlichen Beschwerden haben sich gelindert und ich weiss was mir heute gut tut. Ich bin heute beweglicher und muskulöser als je zuvor. Ich möchte damit nicht sagen, dass Yoga alles dazu beigetragen hat. Yoga hat mich jedoch auf dem Weg begleitet.

Ich erkenne meine Bedürfnisse, kann Zufriedenheit und Unzufriedenheit einordnen. Ich bin ausgeglichen, habe eine Zufriedenheit und Lebensqualität erreicht, wie noch nie zuvor und freue mich darüber, dass diese Zufriedenheit stetig zunimmt. Heute sage ich, ich bin glücklich und dies ist mein grösster Erfolg im Leben. Dafür bin ich sehr dankbar.

Das Unterrichten:
Durch diese positive Erfahrung habe ich im 2017 den Entschluss gefasst, die vier jährige Yogalehrer Ausbildung zu beginnen. Anfangs wollte ich diese Ausbildung nur für mich machen. Jedoch im späteren Frühling 2018, als ich meine erste Yogalektion anhand einer Aufgabe für die Ausbildung unterrichten durfte, verspürte ich sowie bei den Teilnehmenden eine aufkommende Freude. Während der Lektion wusste ich, dass ich das erlernte im Yoga weitergeben und teilen möchte. Mir ist bewusst geworden, dass sich in der heutigen Zeit viele Menschen verloren haben und ich damals nicht einer unter vielen war, sondern es sehr viele Menschen gibt, welche sich an jenem Punkt im Leben befinden, bei welcher eine Veränderung erwünscht wird.

Mag sein, dass Sie körperliche Beschwerden haben, sich nicht wohl fühlen, einen Ausgleich suchen, nach mehr Beweglichkeit streben, Ihren Körper kräftigen möchten oder sich eine Stunde oder zwei mit Entspannung und Achtsamkeit gönnen möchten?

Meine Yogalektion:
Ob alt oder jung, kräftig oder schwach, aktiv oder müde, korpulent oder athletisch, mein Yoga richtet sich derzeit an alle Mitmenschen in jeder Lebenssituation.

Die Lektionen:
Nebst viel Freude und Spass, beinhaltet es Atemübungen, Meditationseinheiten, beweglichkeitsfördernde und körperkräftigende Übungen. Zum Schluss klingen wir immer mit einer angeleiteten Schlussentspannung aus.

Wichtiges:
Es ist kein Wettbewerb. Yoga kann von jeder Person durchgeführt sowie ausgelebt werden. Meine Lektionen eignen sich für Anfänger sowie erfahrenere Teilnehmer.

Ich freue mich, gemeinsam mit Ihnen Yoga auszuüben.

In diesem Sinne…wir sehen uns auf der Matte.

Herzlichst
Fabian